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Best Practices bei der Erstellung einer Webseite

Best Practices bei der Erstellung einer Webseite

Es gibt heutzutage hunderte Möglichkeiten eine eigene Webseite zu erstellen. Die populärste sind die Verwendung von CMS wie WordPress, von Drag and Drop Homepage Baukasten verschiedener Hosten oder das selber programmieren von einer Webseite. Während die meisten Kunden von uns sich mit der 1. Variante beschäftigen, sollten die andere zwei nicht vernachlässigt werden. Aber was muss der Mensch beachten, der vielleicht nicht so viel in Sachen Technik versteht? Wir zählen einige der wichtigsten Punkte auf, um euch zu zeigen worauf ihr achten solltet, wenn ihr eine eigene Webseite erstellt oder erstellen lassen.

Die unterschiedlichen Varianten

CMS-Variante

ist die leichteste Möglichkeit eine Webseite zu erstellen. CMS wie WordPress wird nicht nur von Menschen genutzt, die eine eigene Webseite starten wollen, sondern auch von professionellen Agenturen, die Webseiten für andere Personen erstellen. In den meisten Fällen wird ein sogenanntes Template gekauft oder programmiert, die die grundlegende Designs mitbringt. Die meiste CMS-Systeme unterstützen Plugins, einzelne kleinere Bestandteile einer Webseite, die frei gewählt und eingesetzt werden können.

Baukasten-Variante

die meiste Hoster bieten einen Homepage-Baukasten an, mithilfe welcher die Nutzer selbst ein Design zusammensetzen und anschließend mit Inhalten befühlen können. Diese Variante ist am leichtesten, hat aber größere Nachteile gegenüber der zwei anderen Varianten. Denn überlässt der Nutzer die komplette Technik an den Hoster, der manchmal das Updaten von dem System vernachlässigt, wodurch Sicherheitslücken entstehen oder neue Features nicht in Einsatz kommen können.

Selber programmieren

ist eine Variante, die sehr wenige professionell umsetzten können. Wer das kann, kann aber gefühlt alles. So ist das Einsetzten von CMS mit eigener Template oder auch Programmierung von eigenen CMS nur eine Herausforderung. Dabei muss man nur 3 Techniken kennen, um eine Webseite zu programmieren: HTML, CSS und JavaScript. Die erste zwei sind die Grundsteine jeden Templates, sind aber ziemlich logisch aufgebaut und sehr gut dokumentiert. JavaScript sorgt dafür, dynamische Elemente zum Leben zu bringen.

Geschwindigkeit ist sehr wichtig

Google, Microsoft und andere schreien immer darum, dass die Performance einer Webseite sehr gut optimiert werden sollte. So hört man vom jeden Designer & Entwickler, dass eine Ladezeit von über 3 Sekunden die Nutzer abspringen lässt. Für jede weitere Sekunden gehen im Durchschnitt 25% der Nutzer von der Seite weg. Das sind 25% potenzieller Kunden oder Interessenten.

Wie überprüfe ich, wie gut meine Seite ist?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Seite zu überprüfen. Da eine Seite nicht nur aus Geschwindigkeit besteht, rücken Aspekte wie Mobilfreundlichkeit aber auch Zugänglichkeit immer wieder in den Vordergrund.

Auf GTMetrix kannst du direkt eine beliebige Seite nach Geschwindigkeit überprüfen. Hier werden die wichtigsten Aspekte gezeigt und auch das, woran das alles liegt, kommt meistens durch GTMetrix zu Licht. Leider lassen sich die meisten Vorschläge von GTMetrix schwer umsetzen, es ist aber ein guter Anfang.

Für die Nutzer von Google Chrome ist es noch bequemer die Seite gleich auf mehrere Aspekte zu überprüfen. Dafür navigiere zu einer beliebigen Seite in Chrome, mach Rechtsknick, wähle „Untersuchen“ aus. Eine kleine Entwickleroberfläche sollte sich öffnen. Navigiere innerhalb dieser Oberfläche zur „Audits“ und klicke hier auf „Run audits“. Das meiste ist in Englisch, sollte aber für den Durchschnittsmensch kein Problem sein. Hier erhältst du Informationen zu jeden Aspekt deiner Webseite. Die Informationen können viel werden, daher empfehlen wir GTMetrix für Anfänger eher.

Wie verbessere ich die Geschwindigkeit?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Geschwindigkeit und allgemeine Optimierung vorzunehmen. Für WordPress gibt es zahlreiche Caching Plugins, die eingesetzt werden können, um die Performance sofort zu verbessern. Ein solcher, sehr beliebter Plugin ist „W3 Total Cache„, welches etwa komplizierter ist. Eine andere, ebenso kostenlose Alternative ist „WP Super Cache“ von den Machern von WordPress. Es ist nicht allzu leicht, aber ist definitiv übersichtlicher als W3 Total Cache.

Eine andere Möglichkeit die Performance zu verbessern ist die Einbindung von CDN wie CloudFlare, welche die Aufgabe der Ausgabe von statischen Dateien übernimmt. Je nach CMS wird dieser anders eingebunden, meistens sind Anpassungen an DNS oder Nameserver einzurichten.

Es ist ebenso sehr wichtig Bilder in komprimierter Form hochzuladen. WordPress kann z.B. mit der Hilfe des Plugins „Smush“ oder „WebP Express“ die Bilder automatisch komprimieren und optimieren, ohne die Qualität zu verlieren.

Baukasten-Variante

Inzwischen bietet auch die Community von WordPress verschiedene Möglichkeiten eigene Themes zu bauen. So sind Player wie Elementor oder Visual Composer, die jeweils eine kostenlose Version der Plugins anbieten, nicht mehr vom Spiel wegzudenken.

LeJul bietet keinen eigenen Baukasten-System an, da dieser meistens sehr schnell aus der Update-Routine rausfällt und die besten Features nicht mitbringen kann. Während meistens ein Unternehmen an einem Baukasten-System arbeitet, arbeiten hunderte von tausende Freiwilliger an CMS wie WordPress.

Leider gibt es zur Zeit keine zentrale Möglichkeit Webseiteninhalte von Baukastensystem zu WordPress zu übertragen. Du musst also deine Webseite neu anfangen.

Ein riesiges Problem in dem bezahlten Webdesign-Raum

Heutzutage gibt es tausende Webdesign-Agenturen und noch mehr Webdesigner. Dabei muss man zwischen den Agenturen und Designern unterscheiden, die ein eigenes Template programmieren und von den, die ein gekauftes Template einsetzt. Meistens sehen die Angebote gleich aus und der Mensch als Kunde weiß es nicht genau welches er bekommt. Die meisten wählen anhand des Preises, welcher bei den Agenturen, die Themes einkaufen, günstiger ist.

Es ist nicht direkt schlimm ein gekauftes Template eingesetzt wird, solange dieser Updates bekommt. Im Durchschnitt haben solche Templates 3-5 Jahren Lebensdauer, da in diesen Zeiträumen in größeren CMS-Systemen riesige Änderungen vorgenommen werden, durch welchen der Code von einzelnen Templates nicht mehr kompatibel ist. Die gekaufte Templates sind auch in der Regel langsamer, da diese eine Reihe von Funktionen mitbringen, die zwar auf der Webseite nicht verwendet werden, aber trotzdem eingebunden sind.

Ein normaler Mensch mit Zugriff auf dem WP-Dashboard kann herausfinden, welche Theme benutzt wird, indem man auf Design->Themes geht und schaut, welches aktiv ist. Hat das Theme den Suffix „Child“, so ist es davon auszugehen, dass es ein gekauftes Theme eingesetzt wird. Hat man keinen Zugriff zu WP-Dashboard, so gibt es trotzdem eine Möglichkeit das eingesetzte Theme rauszufinden. Es funktioniert übrigens nur für WordPress! Mache Rechtsklick an einer beliebigen Stelle, aber auf keinen Text, wähle dann die Option „Seitenquellentext anzeigen“. Es öffnet sich ein neuer Tab mit eine menge Code. Führe die Suchfunktion deines Browsers (meistens STRG+F oder CMD+F) und suche nach „wp-content/themes/“. Was danach kommt ist der Name des Themes. Wenn du genaue Informationen dazu sehen möchstest, so kopieren den Namen des Themes und schreibe es in folgender Weise in dem Browser-URL-Eingabe:
https://www.lejul.net/wp-content/themes/hostiko/style.css
www.lejul.net ersetzst du mit der zu überprüfende Domain
hostiko ersetzst du mit dem in den Code gefundenen Themename.
Vergesse style.css am Ende nicht! Diese Datei setzt die wichtigsten Informationen des Themes fest.

Alternativ kannst du auch ein kostenloses Dienst wie „IsItWP“ nutzen, um herauszufinden welches Theme die Webseite nutzt.

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